Erfolg für die Anwohner rund um das Dreieck Funkturm!

Die DEGES stellt heute im Abgeordnetenhaus eine neue Variante für den Umbau des Dreiecks Funkturm vor. Dabei ist die neugeplante Anschlussstelle Messedamm „umgeklappt“ worden.

War sie bisher direkt an der Siedlung Eichkamp auf der Seite des Messedamms geplant, so ist sie jetzt auf der östlichen Seite der AVUS geplant. Das ist ein großer Erfolg für alle beteiligten Anwohnerinitiativen von Eichkamp bis hin zum Klausener Platz, die gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Damit kommt die Anschlussstelle weg von der direkten Wohnbebauung. Und erstmals wäre damit auch das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald und weitere Potenzialflächen städtebaulich erschlossen.

Ich bin froh, dass der Protest und die Unterstützung der Anwohner von mir und vielen anderen aus der Politik gefruchtet hat. Ein weiterer Weg liegt dennoch vor uns mit einigen Fragen:

· Die Erschließung der Logistikverkehre der Messe ohne Belastung des Messedamms muss geplant werden!
· Wie nutzen wir die Freiflächen, die auf dem Gelände des jetzigen Rasthofs Avus entstehen?
· Wie verbinden wir Radverkehre im ganzen Areal?
· Wie schaffen wir es, dass ein bis zwei Ausfahrten direkt an der Halenseestrasse doch noch bleiben!
· Wichtig ist auch, dass wir die Verschiebung von Verkehrsbelastungen in den Klausenerplatzkiez und nach Westend hinein über die Knobelsdorffstrasse und die Platanenallee genau betrachten und verkehrliche wie bauliche Maßnahmen dort treffen. Die Entlastung des einen Bereiches muss immer auch einer möglichen Belastung des anderen Bereiches entgegengestellt werden.
· Und nicht zuletzt die Verlängerung der Lärmschutzwand entlang der AVUS und genauso auch der Lärmschutz allgemein entlang der Kleingärten am Westkreuz.

Wir haben einen Teilerfolg erzielt und ich bin froh, dass Senat, DEGES; Bezirk und Anwohner jetzt auf einem Weg des Dialogs sind, aber viele Fragen müssen noch geklärt werden.

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