Polizei und Ordnungsamt sensibilisieren falschparkende Eltern

Von der gemeinsamen Aktion konnte sich auch Bezirksstadtrat Arne Herz ein Bild machen. Der Leiter der Abteilung für Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten hatte sich ebenfalls am ersten Schultag um 7 Uhr vor der Grundschule eingefunden hatte, um seine Mitarbeiter zu unterstützen.

Nicht alle Väter und Mütter, die am Montag, 17. August, ihre Kinder an der Joan-Miró-Grundschule abliefern wollten, hatten Verständnis dafür, dass ihnen Polizisten und Mitarbeiter des Ordnungsamts das Parken in der zweiten Reihe in der engen Bleibtreustraße verweigerten. Die meisten zeigten Einsicht und kamen mit einer mündlichen Verwarnung davon, besonders Uneinsichtige müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.

Arne Herz, Stadtrat für Ordnungsangelegenheiten:
 
"Ich habe ja Verständnis dafür, dass viele Eltern ihre Kinder am ersten Schultag in die Schule begleiten wollen, aber wir gefährden damit die Schwächsten unserer Gesellschaft. Wir müssen daher aufpassen, dass dafür der fließende Verkehr nicht behindert wird oder Hof- und Feuerwehreinfahrten der Schulen und Straßenecken im Umfeld nicht zugeparkt werden. Wir sind bereits dabei, an Schulen, in deren Umfeld wenig Parkmöglichkeiten vorhanden sind, sogenannte "Kiss & Ride"-Zonen in den Morgenstunden zu Schulbeginn einzurichten. Das ermöglicht zwar kein längerfristiges Parken, bietet aber kurzzeitig Raum für ein Anhalten und Verabschieden der Kinder."
 
Ordnungsamt und Polizei werden die Aktionen noch in dieser Woche vor zwei Grundschulen täglich im Bezirk fortsetzen, um Bewusstsein bei den Eltern auch dafür zu schaffen, sich gemeinsam mit ihren Kindern nach Möglichkeit alternative Schulwege auszudenken. Wir haben dann gemeinsam zwei Wochen intensiv sensibilisiert.

Die aktuelle Pressemitteilung finden Sie hier:

2020-08-17-Ordnungsamt_und_Polizei_vor_Grundschulen.pdf

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